ROMAN BORISOV [Tastenlöwen 2026]
Datum
Veranstaltungsort
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29,- € (erm. 24,- €)
Status
Ludwig van Beethoven Sonate c-Moll op. 13 »Grande Sonate Pathétique«
Nikolai Medtner Vergessene Weisen op. 39: Nr. 3, 4 & 5
Franz Schubert Vier Impromptus op. 90 D 899: Nr. 2 & 3
Leopold Godowsky Renaissance (ausgewählte Stücke)
Sergej Rachmaninoff Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 36
»Eine der großen Hoffnungen der aktuellen jungen Klavierszene« Kölner Stadtanzeiger, März 2026
»Denn mit dem 21-jährigen Roman Borisov war hier ein aufgehender Stern am Klavierhimmel zu erleben [...]. Borisov gelang es, das erste Klavierkonzert [von Tschaikowsky] von jedem Kitschverdacht freizusprechen. Mit einer permanent unter Hochspannung stehenden Interpretation, die keineswegs nur auf technische Brillanz getrimmt war.« Tageszeitung, April 2024
War Roman Borisov bis vor wenigen Jahren nur einem sehr ausgewählten Publikum ein Begriff, verläuft seine Karriere aktuell sehr steil nach oben. Davon zeugen die jüngsten Einladungen etwa in die Elbphilharmonie, die Alte Oper Frankfurt, die Berliner und Kölner Philharmonie, ins KKL Luzern, zum Heidelberger Frühling und ins Wiener Konzerthaus. Er war Solist u. a. beim Helsinki Philharmonic Orchestra, beim Deutschen Symphonie-Orchester und beim SWR Symphonieorchester. In das öffentliche Rampenlicht katapultierte ihn aber der erste Preis beim Kissinger KlavierOlymp im Oktober 2022. Die Jury lobte: »[…] mit seinen hochmusikalischen, intuitiven und zugleich strukturbewussten Interpretationen von Werken Liebermanns, Beethovens, Rachmaninoffs, Brahms’ und Prokofjews […] bewies er bedingungslosen Gestaltungswillen und beeindruckte durch seine natürliche und stimmige Bühnenpräsenz.«
Dass er als einer der spannendsten Vertreter der jüngeren Pianistengeneration gilt, dokumentiert er auch mit seinem Programm bei den "Tastenlöwen", das klassisch im besten Sinne mit Beethovens Sonate Pathétique beginnt und zwei der zauberhaften Impromptus aus Schuberts op. 90 enthält. Viel zu selten kommen hierzulande Werke von Nikolai Medtner und Leopold Godowsky zur Aufführung, handelt es sich doch um allerfeinste Klaviermusik. Und zum Schluss dann Rachmaninoffs monumentale 2. Klaviersonate in b-Moll. Stimmiger kann ein Recital nicht enden, wenn es von einem der spannendsten Vertreter der russischen Schule gegeben wird.
