LUCAS DEBARGUE [Tastenlöwen 2026]
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29,- € (erm. 24,- €)
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»Seit Glenn Goulds Besuch in Moskau und Van Cliburns Sieg beim Tschaikowsky-Wettbewerb mitten im Kalten Krieg hat kein anderer ausländischer Pianist solch eine Furore erzeugt.« The Huffington Post
»Debargue beweist, dass er nicht nur über ein genialisch-originelles Talent verfügt, sondern auch genügend musikalischen Weitblick und künstlerische Integrität besitzt, um in sich stimmige, hoch nuancierte und ausgearbeitete Interpretationen zu formen.« Süddeutsche Zeitung
Der französische Pianist Lucas Debargue ist ein Phänomen: Zwar begeisterte er sich bereits als Zehnjähriger für klassische Musik, aber Klavierspielen? Fehlanzeige. Dazu kommt er erst im vergleichsweise fortgeschrittenen Alter von 20 Jahren, als er an der Pariser "École normale de musique" Unterricht erhält. Nur vier Jahre später (2015) nimmt er an einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe der Welt teil - dem Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Er schneidet mit dem vierten Platz ab. Viel wichtiger ist aber der Preis der Moskauer Musikkritiker, die von seinem gleichsam kraftvollen und intellektuellen Spiel sowie seiner poetischen und lyrischen Phrasierung beeindruckt sind und ihm ein außergewöhnliches Talent sowie künstlerische Visionen bescheinigen. Derart euphorische Worte nach nur einem vierjährigen Studium? Da ist wohl einer mit einem Höchstmaß an Talent und musikalischer Weitsicht gesegnet.
Heute spielt er weltweit Konzerte, musiziert mit den ganz Großen der Musikszene (wie Janine Jansen oder Gidon Kremer) und wird als Solist der namhaftesten Orchester eingeladen: London Philharmonic und dem Toronto Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France und Orchestre Philharmonique de Radio France, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Niederländischen Philharmonischen Orchester und dem Mariinsky Orchester. Bei Sony Classical hat er mittlerweile sechs CDs veröffentlicht (zuletzt das komplette Werk für Klavier solo von Gabriel Fauré). Debargue macht aber nicht nur als Pianist von sich reden, sondern auch als Komponist. Insofern erscheint es konsequent, dass eine Auswahl seiner eigenen Kompositionen auf dem Programm des Osnabrücker Recitals stehen.
