CHRISTIAN ZACHARIAS [Abschiedsrecital im Rahmen der Tastenlöwen 2026]

Datum

Freitag, 09.10.2026, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Bergkirche Osnabrück

Tickets

34,- € (erm. 29,- €)

Status

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Joseph Haydn Sonate G-Dur Nr. 52, Hob XVI/39 - Sonate C-Dur, Hob. XVI/48
Franz Schubert Moments Musicaux D 780 op. 94
Domenico Scarlatti Sonate in c-Moll K.158
François Couperin Les Moissonneurs - Les Charmes - Les Baricades Mystérieuses
Francis Poulenc Mouvements Perpétuels - Improvisation 13 - Improvisation 15 »Hommage à Edith Piaf« - Intermezzo 2 - Mélancolie

Christian Zacharias ist der Erzähler unter den Dirigenten und Pianisten seiner Generation. In jeder seiner durchdachten, detailgenauen und klar artikulierten Interpretationen wird deutlich: Zacharias ist an dem interessiert, was hinter den Noten steckt. Mit einer einmaligen Kombination aus Integrität und Individualität, brillanter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, tiefem musikalischem Verständnis, sicherem künstlerischem Instinkt und mit seiner charismatischen sowie einnehmenden Künstlerpersönlichkeit etablierte sich Christian Zacharias nicht nur als weltweit führender Dirigent bzw. Pianist, sondern auch als musikalischer Denker. Zahlreiche Konzerte mit den weltbesten Orchestern, herausragenden Dirigenten und Solisten sowie vielfache Ehrungen und Aufnahmen zeichnen seine internationale Karriere aus.

Nach über 50 Jahren ausgiebiger Konzerttätigkeit verabschiedet sich Christian Zacharias vom Format der Soloabende. Das Osnabrücker Recital wird eine der letzten Gelegenheiten sein, ihn als Pianisten zu erleben, bevor er sich ausschließlich auf die Orchesterleitung konzentriert. Dramaturgisch ist dieser Abend gleichsam ein biografischer Blick zurück sowie ein Ausblick nach vorne: Klaviersonaten von Haydn und Scarlatti spiegeln seine Anfänge und somit sein Ur-Repertoire wider. Franz Schubert ist er stets mit höchster Werketreue und tiefstem Verständnis begegnet - in Osnabrück zu erleben in Schuberts »Moments Musicaux«. Die harmonisch ganz zarten »Reisen« von Poulenc und Couperin sind dabei das dritte Element dieses außergewöhnlichen Recitals. Auf den ersten Blick mögen die beiden französischen Komponisten nicht wirklich zueinander passen, liegen doch rund 200 Jahre zwischen ihnen. Zacharias fügt kongenial zusammen, was eigentlich nicht zusammenzupassen scheint und lässt Poulenc auf Couperin auf Poulenc auf Couperin folgen. Irgendwann beginne man fasziniert »zwischen zwei Welten zu schwimmen«, so Zacharias. Ein ganz und gar außergewöhnliches Recital eines außergewöhnlichen Künstlers!

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