Viele Seiten – ein Klang

(Corona-) UPDATE für das Frühjahr 2021

Die Corona-bedingten Einschränkungen verhindern nachwievor, dass wir unser Kursangebot im geplanten Umfang realisieren. Um die in den jeweiligen Bundesländern geltenden Corona-Regeln einhalten zu können, kann es ggf. sein, dass diese Kurse mit einer reduzierten Teilnehmerzahl stattfinden müssen. In jedem einzelnen Fall findet im Vorfeld eines Kurses eine detaillierte Abstimmung mit dem gastgebenden Kurshaus statt. In der Regel gibt es zudem zu Kursbeginn eine Einweisung in die jeweils gültigen Hygieneregeln durch Mitarbeiter*innen der Bildungshäuser.

Aktuell haben wir über die folgenden Kurse wie folgt entschieden:

Musica Britannica vom 19. bis 21.02. in Willebadessen musste leider ausfallen! Dank Lockdown stand die Hegge für einen Blockflötenkurs dieser Art nicht zur Verfügung. Sollten wir einen Ausweichtermin in der zweiten Jahreshälfte finden (ggf. auch an anderem Ort), lassen wir es Sie an dieser Stelle wissen.

Für die Breuberger FamilienMusikwoche wird es in diesem Jahr eine virtuelle Alternative, das Wohnzimmer Breuberg 2021 geben. Statt vom 27.03. bis 03.04. in den Odenwald zu reisen, gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an dem Wochenende 27. und 28.03.2021. Auf die Teilnehmer*innen warten spannende Aktionen (die auch bewährte und bekannte Elemente der FamilienMusikwoche enthalten). Für die Teilnahme an diesem virtuellen Wochenende entstehen keine regulären Kurskosten. Wir freuen uns gleichwohl über eine Spende! Anmelden lohnt sich also doppelt!

Auch der Kurs Theatrum instrumentorum in tempore pestilentiae vom 05. bis 11. April auf Burg Fürsteneck muss leider ausfallen. Die beiden Dozentinnen des Kurses sind - neben nicht wenigen Kursteilnehmer*innen - außerhalb Deutschlands zu Hause und wären bei Einreise nach Deutschland von der Quarantänepflicht betroffen, die wir als nicht zumutbar erachten. Nächster Versuch: in der Woche nach Ostern 2022...

Über die alle weiteren rund um Ostern stattfindenden Kurse werden wir zeitnah entscheiden,

Wir bedauern diese Absagen wirklich sehr, gleichwohl: Sie sind alternativlos. Drücken Sie uns die Daumen, dass sich die grundsätzliche Situation im Laufe des Jahres bessern wird.

Malgartener Klosterkonzerte 2021...beginnen mit einer Konzertabsage

Die Malgartener Klosterkonzerte beginnen das Neue Jahr so, wie das Alte enden musste: mit einer Konzertabsage.

Das für den 21. Februar 2021 geplante Konzert mit Matthias Kirschnereit und dem Noah Quartett muss Corona-bedingt leider ausfallen.

Wir kümmern ums aktuell um einen Ersatztermin (voraussichtlich im Oktober diesen Jahres). Sobald da etwas spruchreif ist, geben wir Laut.

Wir danken für Ihr Verständnis. Kommen Sie gut durch diese kulturbefreite Zeit!

Hans Jaskulsky erhält Bundesverdienstkreuz am Bande

Er ist gleichsam Vorsitzender des IAM und Leiter der Heinrich-Schütz-Woche. Jüngst wurde Prof. Dr. Hans Jaskulsky in einer Feierstunde im Rathaus Bochum das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Neben dem Engagement beim IAM wirkte und wirkt Hans Jaskulsky an vielen Stellen: So war er von 2012 bis zum Beginn diesen Jahres Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände BDC. Und in Bochum wirkte er in vielfältigster Art und Weise: Er war von 1979 bis 2016 Universitätsmusikdirektor (UMD) am Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum. Im Jahr 2008 wurde er zum Honorarprofessor der Folkwang Universität der Künste in Essen ernannt. 

1991 gründete er in Bochum einen Kammerchor, das „Collegium Vocale“, und ein Kammerorchester, das „Collegium Instrumentale“, und baute beide über die Jahre zu erstklassigen Gruppen auf. Beide Kammer-Ensembles waren bis 2015 unter dem Dach des Musischen Zentrums der RUB organisiert, inzwischen sind sie selbstständig als eingetragener Verein organisiert. Dessen Gründung geht auf Initiative von Herrn Professor Jaskulsky zurück. Damit hat er eine Perspektive für die beiden Ensembles entwickelt, für die er auch weiterhin als künstlerischer Leiter ehrenamtlich tätig ist – und das auf höchstem Niveau.

Unter seiner Leitung entwickelte sich auch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den Bochumer Symphonikern. Darüber hinaus lag ihm der Aufbau und die Pflege zahlreicher nationaler und internationaler Kulturkontakte am Herzen. 1986 gründete Professor Jaskulsky den Westdeutschen Kammerchor mit Sängerinnen und Sängern aus ganz Nordrhein-Westfalen und Sitz in Bochum, den er bis zum Jahr 1991 leitete.

Darüber hinaus organisierte er Festivals, Meisterklassen und Orgelwettbewerbe. Auch das Internationale Chorfestival Ruhr „a capella“, das in den Jahren 1995–2008 sechsmal in Bochum und der Region Ruhr stattfand, geht auf seine Initiative zurück. Immer wieder hat er renommierte Künstlerinnen und Künstler zu Auftritten nach Bochum geholt und war seinerseits ein Kulturbotschafter für die Region.

Wir gratulieren herzlich!

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