Viele Seiten – ein Klang

Johannes Stolte / Chorleitung

Johannes Stolte (geb. Sandner) geht einer vielseitigen Beschäftigung als Dirigent, Pädagoge und Organist nach. Er ist Dozent für Chorleitung an der Universität der Künste Berlin und leitet den Kapellchor des Staats- und Domchores Berlin. Darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter der Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit und wirkt bei der Werkgemeinschaft Musik und der Rothenfelser Chorwoche als Chorleitungsreferent. Konzerte als Solist und Kammermusikpartner an Orgel, Cembalo und Klavier runden seine Tätigkeit ab.

Johannes Stolte wurde 1988 geboren und studierte Evangelische Kirchenmusik an der Universität der Künste in seiner Heimatstadt Berlin. Er erhielt Unterricht u.a. bei Kai-Uwe Jirka und Frank Markowitsch (Chorleitung), Harry Lyth und Harry Curtis (Orchesterleitung), Paolo Crivellaro, Andreas Sieling und Leo van Doeselaar (Orgelliteraturspiel), Wolfgang Seifen (Orgelimprovisation), Jochen Großmann (Gesang) sowie Björn Lehmann (Klavier) und schloss sein Master-Studium im Jahr 2016 ab. Zur prägenden Erfahrung wurde ein ERASMUS-Semester an der Eesti Muusika- ja Teatriakadeemia in Tallinn/Estland bei Tõnu Kaljuste (Chorleitung), Andres Uibo (Orgelliteraturspiel) und Imbi Tarum (Cembalo). Von 2015 bis 2017 war er Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrates.

Neben dem Studium gründete und leitete Johannes Stolte die Potsdamer Seniorenkantorei und arbeitete mit Chören wie der Potsdamer Kantorei, dem Landesjugendchor Brandenburg, der MarienKantorei, dem neuen chor berlin sowie dem Hochschulchor der UdK Berlin und übernahm Choreinstudierungen u.a. für Iván Fischer und die Berliner Philharmoniker. Eine Assistenz im Frühjahr 2017 führte ihn zu Hans-Christoph Rademann und der Gächinger Cantorey.

Er nahm an Kursen unter Leitung von Simon Halsey, Gijs Leenaars, Frieder Bernius, Stefan Parkman, Florian Helgath, Jörn Hinnerk Andresen und Jörg-Peter Weigle teil und dirigierte u.a. den Rundfunkchor Berlin, den Kammerchor Stuttgart, das ChorWerk Ruhr, den Staatsopernchor Dresden und den NDR-Chor.